Monat: September 2021

Verzicht auf Plastik

Am Hochhubergut versuchen wir so gut es geht, auf Plastik zu verzichten. Bei den Abfallbehältern verwenden wir Sackerl aus Maisstärke (prod. in Deutschland), wir verwenden recyceltes WC- und Küchenpapier (Blauer Engel Umweltzeichen), chemiefreie Reinigung mit dem Dampfsauger von MediCleantec, unsere Wäsche waschen wir mit einem biologischen, in Österreich hergestellten und BIO- zertifizierten Waschmittel (Biobär), auch die Handseife beziehen wir von Biobär.

Kleinwind­kraftanlage und Salzwasser Stromspeicher am Bauernhof

Energie: wir besitzen eine Kleinwindkraftanlage mit 5,5kW, welche uns bei Wind mit Strom versorgt. Des Weiteren haben wir einen Stromspeicher mit 60kW Speicherkapazität und eine 54kW Photovoltaik- Anlage. Ein Teil des Warmwassers wird von einer Solaranlage erwärmt. Die Hackschnitzel für unsere Heizung kommen aus dem eigenem Wald.

Fotos: Hochhubergut

 

 

Nachhaltige Landwirtschaft

Wir bewirtschaften unseren Betrieb biologisch (keine synthetischen Dünger, Pflanzenschutzmittel etc.); außerdem bauen wir unsere Feldfrüchte auf Dämmen (Dammkultur nach Turiel) an. Das ist eine alte, adaptierte Anbauweise, welche das Bodenlebewesen schont und fördert. Unsere Wiesen sind Blühflächen (auch Bienenweiden genannt) und werden erst spät das erste Mal gemäht, sodass Insekten und Wildtiere und der Boden geschont werden und die Artenvielfalt gefördert wird.

Fotos: Hochhubergut

Bio-Essen aus dem Glas

Im Betrieb falcana wird biologisches Essen im Glas zur Verfügung gestellt. Dies stammt aus dem Kochtopf der regional ansässigen Firma GAIA – Menü im Glas aus Allhartsberg, wo wir eine wöchentliche Lieferung beziehen.

Bestehende Ressourcen nutzen

Die Firmenräumlichkeiten von falcana-SALES sind in einen Altbau, mitten im Grünen, eingebettet. Somit wurde dem Altbau neues, modernes, innovatives Leben und Arbeiten eingehaucht und eine bestehende Ressource genutzt. Am Bild sieht man unseren Blick aus dem Fenster.

Ressourcenschonend mit Photovoltaik, Öffis und E-Auto

Um Ressourcen zu schonen wurde das Firmengebäude von Falcana mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Dienstreisen bewerkstelligt Geschäftsführer Richard Wagner hauptsächlich mit der Eisenbahn, zum Bahnhof fährt er – soweit das Wetter es zulässt – mit seinem E-Bike.

Zusätzlich gibt es einen ganz neuen Firmenzugang: unser E-Auto der VW ID4.

AGRU Produkte für Bewässerungsanlage in Österreich

Auch in Österreich ist der Klimawandel Realität. In einigen Regionen muss aufgrund zu geringer Niederschläge auch hierzulande künstlich bewässert werden. Alleine in Niederösterreich sollen 60 Bewässerungsprojekte umgesetzt werden. Für eine elektrische Bewässerungsanlage in Zissersdorf hat AGRU Rohre, Formteile und Dichtungsbahnen geliefert.

Die Wassergenossenschaft Zissersdorf bei Stockerau ließ eine automatische Bewässerungsanlage für 400 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche installieren. Die 3 Millionen Euro teure Anlage soll trotz Trockenheit die Lebensmittelproduktion sicherstellen. AGRU lieferte bei diesem Projekt ca. 5.000 m² ÖNORM High Grip Dichtungsbahn in 2,5 mm Stärke sowie 2 km AGRULINE Rohre in da 560 mm und SDR 17. Während die Dichtungsbahnen zur qualitativ hochwertigen Abdichtung eines 8600 m³ fassenden Speicherteichs eingesetzt werden, kommen die AGRULINE Rohre für die Befüllung des Teichs durch Grundwasser sowie zur Wasserverteilung an die einzelnen Grundstücksparzellen zum Einsatz. Ausschlaggebend für die Lieferung war neben dem Preis auch die rasche Lieferung aufgrund der Lagerverfügbarkeit bei AGRU. Der Installateur berichtete auch von den hervorragenden Schweißeigenschaften unserer Produkte.

 

AGRU Kunststoffrohre kühlen Wien

Die Wien Energie baut am Stubenring eine neue Fernkältezentrale. AGRULINE PE 100-RC Leitungen transportieren Donauwasser in die neue Fernkältezentrale. Dort wird das Wasser mit Hilfe von Kältemaschinen gekühlt. Über ein eigenes Fernkältenetz gelangt es direkt zu den Abnehmern. In den Gebäuden sorgt ein hauseigenes Kühlsystem für die Verteilung. Anschließend wird das warme Wasser zurück in den Donaukanal gepumpt.

 

Bei Fernkälte wird in eigenen Zentralen mit hocheffizienten Kältemaschinen Kälte in Form von kaltem Wasser erzeugt. Das Wasser wird auf fünf bis sechs Grad herunter gekühlt und über ein hauseigenes Kühlsystem im Gebäude der Abnehmer verteilt. Dort nimmt es die Wärme aus dem Gebäude auf. Das erwärmte Wasser wird anschließend wieder mit dem Wasser des Donaukanals gekühlt. Diese Art der Gebäudekühlung spart bis zu 70 % Strom und 50 % CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Klimaanlagen ein. Mit einer Leistung von 15 Megawatt wird die Fernkältezentrale Stubenring umgerechnet rund 6.000 herkömmliche Klimageräte ersetzen. AGRU Kunststofftechnik lieferte mehrere hundert Meter PE 100-RC Rohre in Außendurchmessern zwischen da 560 mm und da 710 mm für die neue Fernkälteleitung. Zur Verbindung kamen segmentierte Bögen, T-Stücke, E-Muffen und weitere Formteile zum Einsatz. AGRU stellte außerdem E-Schweißgeräte, eine Runddrückvorrichtung und Schälkette zur Verfügung. Die Rohrleitung wird von der Fa. Kraft & Wärme Rohr und Anlagentechnik GmbH fachmännisch installiert. AGRU ADM Schweighofer betreut die Baustelle vorbildlich.

 

Damit das kühlende Wasser aus dem Donaukanal zu den Kältemaschinen fließen kann, wird ein Einlaufbecken auf dem Treppelweg neben der Schwedenbrücke errichtet. Verbunden werden das neue Becken für die Rückkühlung und die Fernkältezentrale bei der Alten Post durch das PE 100-RC Leitungssystem. Dabei müssen die AGRULINE Rohre den Franz-Josefs- Kai und die Gleise der U4 queren. Dazu werden die Leitungen in Betonrippen über den Gleisen verlegt. Gebaut wird nur an Werktagen in der Nacht, um den Betrieb der U-Bahn nicht zu stören. Mit Hilfe von Wasser aus dem Donaukanal soll die neue Fernkältezentrale Büros, Hotels, Geschäfte und Wohnungen mit einer Fläche von 300.000 m2 mit klimafreundlicher Kälte versorgen.

Wien Energie setzt bereits seit 2007 auf Fernkälte. Aktuell sorgen 16 Fernkältezentralen dafür, dass es an Hitzetagen kühl bleibt. Über das mehr als zwölf Kilometer lange Fernkältenetz mit einer Gesamtleistung von rund 130 Megawatt wird wienweit eine Fläche von über 2,5 Mio. m2 gekühlt.

Zum Newsletter anmelden

Ich freue mich auf deine Anfrage

Impressum            Datenschutzerklärung          Kontakt

Umgesetzt von Plappermaul - Marketing und Kommunikation

© steyrland